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    <title>The Voyage of Niovi (Deutsch)</title>
    <description>No Diesel. No Hurry. - Deutsche Segellogbuch-Einträge</description>
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    <pubDate>Sat, 29 Aug 2026 15:19:26 +0000</pubDate>
    <lastBuildDate>Sat, 29 Aug 2026 15:19:26 +0000</lastBuildDate>
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      <item>
        <title>Kiel 🇩🇪 nach Rostock 🇩🇪</title>
        <description>&lt;p&gt;Um 10 Uhr losgemacht bei 12-15 Knoten aus Südost. Seitlicher Wind machte das Ablegen vom Kieler Liegeplatz einhandig interessant. Ich rechnete mit Halbwindkurs über die Kieler Bucht, wurde harter Schlag am Wind. Weiße Segel überall in der Förde—Kieler-Woche-Wetter ohne Kieler Woche.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Ausgang der Förde zwingt das Schießgebiet normalerweise zu 10 Meilen Umweg. Übungseinstellung kam um 1200 per Funk. Wende gespart.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wind frischte auf 20 Knoten auf. Stagsegel auf dem Vordeck gesetzt und klitschnass geworden—kurze, steile Kabbelwelle, mit der ich nicht gerechnet hatte. Wind flaute binnen einer Stunde auf 12-15 ab. Genua wieder raus und vernünftig am Wind weiter. Eine andere Yacht voraus, kleineres offenes Boot achteraus. Formation den ganzen Nachmittag gehalten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um 1600 war ich müde und Heiligenhafen bot sich zum Ankern an. Die Alternative hieß unter Motor gegen den Wind durch den Fehmarnsund. Anker fiel Minuten bevor dunkle Wolken mit Donner und eine Stunde Landregen kamen. Kein Blitz sichtbar. Abend klarte auf mit Sonne und wenig Wind. Alkoholfreies Ankerbier, ruhige Nacht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nächsten Morgen drehte der Wind auf Südwest. Fehmarnsundbrücke unter Segeln angefahren—Durchfahrtshöhe angeblich 6 Meter über dem Topp. Sah nicht danach aus. Ich war mir ploetzlich sicher, der Topp würde jetzt anschlagen, tat er aber nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Raumwindkurs nach Osten mit Wind bis 18 Knoten in Böen. Ruhiger Schlag nach Warnemünde. Ein herbststurm war für die nächsten Tage angesagt, also rein nach Hohe Düne—einfachster Hafen an der Küste. Kurz draußen um 1700 geankert. Wind böig mit 15 Knoten von der Seite, Dalben in der Box. Eine Stunde gewartet bis es nachließ, dann reingefahren. Dalben einhandig heißt gleichzeitig am Ruder sein, mittschiffs für die Leinen, und irgendwie halbwegs stoppen ohne dass der Bug wegdreht. Schließlich geklappt.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Südost 12-20 Knoten (Tag 1), Südwest 12-18 Knoten mit Böen (Tag 2)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;See: 1 Meter, kurz und steil&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Klar bis bewölkt, Gewitter und Landregen vor Anker, nachts aufklarend&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abfahrt: Kiel&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Hohe Düne (Rostock)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 78 Seemeilen (etwa 144 Kilometer)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 31 Stunden (mit Übernachtung vor Anker)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;notizen&quot;&gt;Notizen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Vorstag-Pütting und achterliche Unterwanten lecken bei Regen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Erste Nacht vor Anker seit Wochen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ostsee merklich anders als Nordsee und Atlantik&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250913-race.gif&quot; alt=&quot;Zwei Segelboote kreuzen am Wind&quot; title=&quot;Formation mit zwei anderen Segelbooten gehalten&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Flot in der Kieler Bucht&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250913-rain.gif&quot; alt=&quot;Dunkle Gewitterwolken und Regen nähern sich dem Ankerplatz bei Heiligenhafen&quot; title=&quot;Gewitter vor Anker&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Donner und starker Regen Minuten nach dem Ankern—am Abend aufgeklart&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250914-bridge.jpg&quot; alt=&quot;Blick vom Deck beim Ansteuern der Fehmarnsundbrücke mit Mast im Bild&quot; title=&quot;Fehmarnsundbrücke Anfahrt&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Sechs Meter Durchfahrtshöhe, die sich wie minus zwei anfühlten&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250914-rostock.jpg&quot; alt=&quot;Warnemünder Leuchtturm und Hafeneinfahrt mit Mole&quot; title=&quot;Warnemünder Einfahrt&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Anfahrt Hohe Düne&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Sat, 13 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250913/</link>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Cuxhaven nach Kiel 🇩🇪</title>
        <description>&lt;p&gt;Nach dem ich 2 Monaten allein Europa entlanggesegelt bin schlossen sich Barbara und Emma (ihr Hund) für die NOK-Durchfahrt on. Ich hatte sie vermisst und war froh sie Freitagabend in Cuxhaven vom Bahnhof abzuholen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Elbe lief flott mit dem Mittags-Tidenstrom am Samstag. Böiger Wind und auflandiger Strom schoben uns voran, während Pötte in regelmäßigen Abständen überholten. In Brunsbüttel meldeten wir uns bei der Schleuse über Funk und bekamen nach wenigen Minuten Einfahrt. Barbaras erstes Mal mit Festmachern—wir klemmten unsere kleine Metallleiter an die Fußreling neben die Wanten und sie stieg auf den Schwimmponton. Die Leinen gingen glatt, kein Strom und kein Wind. Nach der Ausschleusung setzten wir Segel, aber die hohe Böschung an beiden Seiten ließ keinen Wind durch. Motor an nach zehn Minuten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Kanal hat feste Räumzeiten je nach Jahreszeit. Wir ankerten bei Dückerswisch Weiche kurz vor Schluss. Emma brauchte dringend ein Gassirunde, also machten wir mit dem Dinghi einen Landgang für einen Spaziergang. Der Schiffsverkehr nachts erzeugte merkwürdige Geräusche durch den Rumpf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nächsten Morgen tuckerten wir zur Schleuse Gieselau, einem ruhigen Seitenarm mit nur Radfahrern und Kühen. Der Platz war zu schön für nur eine Mittagspause. Wir blieben bis zum nächsten Tag.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dritte Nacht im Yachtclub Büddelsdorf brachte Landstrom und sofortigen Regen. Wir warteten den Schauer ab, dann erkundeten wir das Städtchen. Emma erweiterte ihre Leckerli-Sammlung in einem Laden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am vierten Tag erreichten wir die Kieler Schleuse und meldeten uns vorab über Funk—zwanzig Minuten Wartezeit auf einen Frachter waren fällig. Zwei andere Segler kamen während der Wartezeit dazu. In der Schleuse kündigte ein Lautsprecher an der Schleusenmauer an, dass alle Sportbote ausfahren sollten. Barbara und ich machten sofort die Leinen los und steuerten auf das sich öffnende Tor zu, vorbei an den anderen Booten, die verwirrt guckten und uns sagten, wir sollten auf die Ansage warten. War mir nicht mehr sicher, fuhr aber weiter. Als die Schleuse im selben Moment “Sportboot” über Funk rief, dachte ich, sie wollten mich rügen und antwortete sofort. Keine Antwort. Barbara lacht Wochen später noch über meine panische Funkmeldung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir tuckerten zu einer nahen Marina mit Dalben—in der Ostsee Standard, für uns Premiere. Die Annäherung lief langsam bei Flaute, während wir die Leinen über die äußeren Dalben legten. Emma jaulte die ganze Zeit unter Deck, sichtlich genervt vom Ausschluss. Lief glatt trotz unserer Nervosität.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetter&quot;&gt;Wetter&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Böig auf der Elbe, Flaute im Kanal&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;See: Flaches Kanalwasser&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Klar und sonnig, einmal Schauer&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abfahrt: Cuxhaven&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Kiel, Stickenhörn&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 74 Seemeilen (rund 137 Kilometer)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 4 Tage (16 Stunden Maschine)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;anmerkungen&quot;&gt;Anmerkungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Saildrive-Öl vor Abfahrt gewechselt wegen anhaltendem Wassereinbruch&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ölstand blieb stabil während der Durchfahrt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;highlights&quot;&gt;Highlights&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wiedersehen nach zwei Monaten&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Erste Schleusungen mit Niovi&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250903-traffic.jpg&quot; alt=&quot;Containerschiff passiert unter Kanalbrücke&quot; title=&quot;Pott im Nord-Ostsee-Kanal&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Größenverhältnisse—Pott überholt unter der Hochbrücke&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250903-dog.jpg&quot; alt=&quot;Emma schlafend im Cockpit mit Buch und Spielzeug&quot; title=&quot;Emma pennt im Cockpit&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Entspanntes Tuckern durch den Kanal—Emmas Version&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250903-crew.jpg&quot; alt=&quot;Selfie mit Emma&quot; title=&quot;Crew-Selfie in Gieselau&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Volle Crew an der Schleuse Gieselau&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250903-dog2.jpg&quot; alt=&quot;Emma auf dem Vordeck mit Kanal im Hintergrund&quot; title=&quot;Emma auf Wache&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Emma auf Vordeck-Wache im Kanal&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Sat, 30 Aug 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250830/</link>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Oostende 🇧🇪 nach Cuxhaven 🇩🇪</title>
        <description>&lt;p&gt;Das Auslaufen um 0400 war ein Kompromiss zwischen Schlaf, Gezeitenfenster und der Hoffnung, den niederländischen Verkehr bei Tageslicht zu passieren. Das Labyrinth aus Sandbänken, Verkehrstrennungsgebieten, Gasplattformen und Windparks erwies sich als weniger abschreckend als erwartet. Stetiger West schob mich gut voran, bis er einschlief - natürlich - mitten im Rotterdamer Fahrwasser.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich wurde zum Ärgernis für die Frachter, halste ständig und kam doch nicht vom Fleck. Die UKW-Gespräche mit Maas Traffic Control waren überraschend freundlich, angesichts meiner ungünstigen Position.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei Einbruch der Dunkelheit segelte ich unter Genua an den Westfriesischen Inseln entlang nordwärts, Powernaps mit Halsen abwechselnd. Der West ließ nach, aber im Wattenmeer zu ankern schien keine gute Idee - diese Flachwasser wirkten trotz geringer Tiefe unruhig. An der deutschen Grenze zog ich kurz den Gennaker, die letzten Luftzüge nutzend bevor Flaute eintrat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um Mitternacht kam Gegenwind auf, und ich begann durch die Deutsche Bucht nach Osten zu kreuzen. Endlich hatte ich Glück - ich erreichte das enge Elbe-Fahrwasser genau zum Kentern des Stroms, der mich nun elbaufwärts trug. Ich konnte fast die ganze Strecke hart am Wind segeln, nur die letzten 6 Meilen nach Cuxhaven unter Maschine.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zur Hafeneinfahrt: Bei 3 Knoten Querstrom nicht mit Vollgas auf die enge Einfahrt zuhalten. Besser die Einfahrt passieren, dann gegen den Strom eindrehen. Deutlich sauberer.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Westlich bis 20 Knoten, dann östlich bis 13 Knoten&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;See: Anfangs niedrig, kabbelig in der Deutschen Bucht&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Klar aber zunehmend bewölkt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abfahrt: Oostende&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Cuxhaven Yachthafen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 207,5 Seemeilen (etwa 384 Kilometer)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 2 Tage, 11 Stunden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;technische-hinweise&quot;&gt;Technische Hinweise&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Backbord-Positionslaterne fiel beim Auslaufen aus Oostende aus&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wieder Wasser in der Bilge, diesmal auch im Vorschiff&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Angenehmer UKW-Austausch mit Maas Traffic Control beim Schiffsausweichen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankerball während der Flaute angefertigt&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Christoph und Crew fingen meine Leinen in Cuxhaven, zeigten mir ihr Boot, schenkten Gastlandflagge und Proviant&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250826-shipping1.jpg&quot; alt=&quot;Nordsee-Schifffahrt&quot; title=&quot;Schiffsverkehr&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Überall Schifffahrt&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250826-shipping2.jpg&quot; alt=&quot;Frachter-Begegnung&quot; title=&quot;Naher Frachter&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Frachtern mit Hilfe von Maas Traffic Control ausweichen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250826-sunset.jpg&quot; alt=&quot;Friesischer Sonnenuntergang&quot; title=&quot;Sonnenuntergang&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Sonnenuntergang vor den Friesischen Inseln&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250827-genakker.jpg&quot; alt=&quot;Blister setzen&quot; title=&quot;Blister-Segel&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Gennaker setzen bei einschlafendem Wind&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Tue, 26 Aug 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250826/</link>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Dover 🇬🇧 nach Oostende 🇧🇪</title>
        <description>&lt;p&gt;Nach einer Woche Ostwind, der mich in Dover festhielt, bot sich endlich die Gelegenheit. Die Prioritäten waren klar: das Verkehrstrennungsgebiet kollisionsfrei queren, dann die Niederlande anlaufen - wobei mir die belgische Gastlandflagge fehlte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich legte im Morgengrauen mit dem westgehenden Strom ab, in der Hoffnung, Kurs Ost zu halten, bei nördlichem Wind zu raumen und das Verkehrstrennungsgebiet rechtwinklig zu queren. Schwachwind zwang mich unter Maschine. Mit dem leckenden Saildrive drückte jede Schraubenumdrehung mehr Seewasser ins Getriebe - alles andere als ideal.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die französische Küste zog in der Ferne vorbei, das Watt erstreckte sich meilenweit. Dünkirchen und andere Häfen blieben nur Namen auf der Karte. Am Nachmittag riss mir der Geduldsfaden. Statt eine Nacht auf See gegen den Strom anzukämpfen, lief ich Oostende an. Das Fehlen der belgischen Flagge musste verziehen werden.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Schwach, bis 14 Knoten nördlich&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;See: Niedrige Dünung&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Durchgehend klar&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abfahrt: Dover Marina (Außenbecken)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Oostende, Royal North Sea Yacht Club&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 71 Seemeilen (etwa 131 Kilometer)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 13 Stunden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;hinweise&quot;&gt;Hinweise&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Bilgenpumpe sprang unerwartet am Nachmittag an - Süßwasser vom immer noch leckenden Tank&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Der Gezeitenstrom zeichnete trotz konstantem Kurs eine perfekte S-Kurve in die Seekarte&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250822-dover.jpg&quot; alt=&quot;Dover Abfahrt&quot; title=&quot;Dover Klippen&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Dover und die britische Küste im Morgengrauen verlassen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250822-belgium.jpg&quot; alt=&quot;Belgische Küste&quot; title=&quot;Belgische Industrie&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Industrielle belgische Küstenlinie hinter flachen Gewässern&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Fri, 22 Aug 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250822/</link>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Portland 🇬🇧 nach Dover 🇬🇧</title>
        <description>&lt;p&gt;Am Vortag hatte ich mit dem Beiboot Proviant an Bord gebracht und lief mit der Morgentide aus Portland aus. Schwache Winde von achtern zwangen mich zum Maschineneinsatz, und frustrierenderweise sammelte sich wieder Öl in der Bilge - die spanische Saildrive-Reparatur hatte den Wassereinbruch nicht behoben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich ging vor den Needles vor Anker, im Lee der weißen Kreidefelsen der Isle of Wight. Kein idealer Ankerplatz - Fallböen aus allen Richtungen und Ausflugsboote alle paar Minuten hielten mich auf Trab. Mit der nächsten Tide passierte ich nachts die Südseite der Isle of Wight und fädelte mich durch den Handelsverkehr von Portsmouth. Die vor Anker liegenden Frachter waren besonders beeindruckend, ihre Generatoren dröhnten durch die Dunkelheit, Tidenströme brachen sich an ihren Bugs - sie wirkten abfahrbereit trotz ihrer Ankerposition.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als am Morgen der Strom kenterte, kam ich nur noch im Schneckentempo voran. Es dauerte den ganzen Tag, einen einzigen Windpark zu passieren, kriechend mit 2 Knoten. Das Boot beschleunigte endlich beim Kraftwerk Dungeness - eine seltsame, flache Landschaft, wo jedes Haus und Auto kilometerweit als Silhouette gegen den Horizont steht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dover machte mich nervös. Ein gewaltiger Industriehafen mit dreistufigem Funkprotokoll für die Marinaeinfahrt. Dazu der Gezeitenstrom vor der Hafeneinfahrt und meine fehlende Anlegepraxis - ich hatte seit Monaten nirgendwo festgemacht. Das Einlaufen war hektisch, verlief aber ohne Zwischenfälle.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Schwach, zunehmend auf 14 Knoten aus Südwest&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;See: Durchgehend flach&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Anfangs neblig und grau, zweiter Tag sonnig und klar&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abfahrt: Portland Harbour&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Dover Marina (Außenbecken)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 160 Seemeilen (etwa 296 Kilometer)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 1 Tag, 13 Stunden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;technische-hinweise&quot;&gt;Technische Hinweise&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Anker schlierte am zweiten Morgen in Portland, sofort bemerkt und neu ausgebracht&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Außenborder durch Zündkerzenwechsel repariert - braucht offenbar kein langes Warmlaufen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;CPA-Alarme des Funkgeräts wurden unerträglich, abgeschaltet&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wasser dringt wieder in den Saildrive ein&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Die meisten N2K-Geräte stürzten bei Dover-Ankunft ab - Unterspannung vermutet&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Funkgerät-Position in der Kabine problematisch - kann nicht gleichzeitig steuern und funken&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Nachts zwischen vor Anker liegenden Frachtern hindurchnavigieren&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Durchfahrt der Stromkabbelungen bei St Aldhelm’s Head und Isle of Wight&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ein Ocean Race Boot gesichtet, das 7 Knoten am Wind bei 8 Knoten Brise macht&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250813-needles.jpg&quot; alt=&quot;Die Needles Ankerplatz&quot; title=&quot;Die Needles&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Die Tide bei den Needles abwarten&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250813-wind.jpg&quot; alt=&quot;Windpark-Passage&quot; title=&quot;Windpark&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Ein Windpark, dessen Passage den ganzen Vormittag dauerte&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250813-oceanrace.jpg&quot; alt=&quot;Ocean Race Boot&quot; title=&quot;Ocean Race Boot&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Ocean Race Boot macht 7 Knoten am Wind bei 8 Knoten Wind&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250813-seven-sisters.jpg&quot; alt=&quot;Seven Sisters Klippen&quot; title=&quot;Seven Sisters&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Die Seven Sisters Klippenformation&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250813-dungeness.jpg&quot; alt=&quot;Kraftwerk Dungeness&quot; title=&quot;Dungeness&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Vorbei am stillgelegten Kernkraftwerk Dungeness&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Audierne 🇫🇷 nach Portland 🇬🇧</title>
        <description>&lt;p&gt;Die Raz de Sein ist eine enge Passage zwischen der Île de Sein und der Pointe du Raz, bekannt für starke Strömungen und unberechenbare Bedingungen. Ich wählte die ruhigste Vorhersage für die Durchfahrt. Der Tidenstrom sollte um 0900 günstig kentern, spielte aber nicht mit - erst Gegenstrom, dann seitlich versetzend. Ohne den versprochenen Wind motore ich den ganzen Vormittag und Nachmittag, um West-Bretagne zu runden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Östlich von Ouessant nahm die Dünung plötzlich zu. Ich war in eine Stromkabbelung geraten, wo Tidenströme aufeinandertreffen. Kurze zeit spaeter machte ich 11 Knoten Fahrt über Grund bei nur 10 Knoten Wind - der Strom schob kräftig von achtern. Am Kanalende brodelte das Wasser förmlich mit Strudeln und wirrer See, die den Autopiloten wild gieren ließ.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beim Einlaufen in den Ärmelkanal baute sich die Dünung auf über 1,2 Meter auf, während der Wind frustrierend schwach blieb. Das Boot rollte schwer, die Segel schlugen. Ich war kurz davor umzudrehen, als endlich um 1600 die versprochenen 12 Knoten auffrischten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein Ziel war es, das Verkehrstrennungsgebiet vor Dunkelheit zu queren - bessere Sicht macht das Leben einfacher. Zeitlich passte es, doch das Wetter schlug sofort um auf britisch - Sprühregen reduzierte die Sicht auf unter 2 Seemeilen. Die vorbeifahrenden Frachter sind beeindruckend in ihrer schieren Größe.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Vorhersage versprach eine ruhige Nacht mit unter 15 Knoten. Stattdessen frischte es auf 25 Knoten in Boeen auf und blieb dabei. Ich hatte das Stagsegel nicht für Starkwind angeschlagen und konnte mich nicht überwinden, jetzt aufs nasse, stampfende Vorschiff zu gehen. Die gereffte Genua war nicht ideal zum Kreuzen bei diesen Bedingungen. Ich gab Plymouth auf und fiel ab auf Portland - geschrickt und schonender für die Segel.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Portland Bills Overfalls sind berüchtigt, lese ich schon am Ankerplatz. Von Westen kommend musste ich das Kap runden und dann nach Nord abbiegen, rechtzeitig bevor die Tide um 2000 kenterte. Mein erster Versuch, die Ecke abzuschneiden, traf auf eine Wand brechender Seen, die sich eine Seemeile weit erstreckte. Ich halse schnell zurueck. Der zweite Anlauf von Südost funktionierte besser - steile Wellen aus Süd versuchten das Boot querzuschlagen, aber ich übernahm das Steuer vom Autopiloten und nutzte den Schub, um Höhe zu gewinnen. Bald lag ich vor Anker in Portlands riesigem Hafen, noch voller Adrenalin.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Morgens schwach, nachmittags 12 Knoten, nachts Böen bis 25 Knoten&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;See: 1,2m+ Dünung im Kanal, steile brechende Seen bei Portland Bill&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Klarer Start, ab Abend Nieselregen und schlechte Sicht&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abfahrt: Audierne&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Portland Harbour&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 227 Seemeilen (421 km)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 1 Tag 17 Stunden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;notizen&quot;&gt;Notizen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Stopper der Großschot rutscht unter Last durch&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Hydrogenerator liefert keinen Strom&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wieder ein Rutscher am Großsegel gebrochen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Starke Strömung östlich von Ouessant - 11 Knoten FüG bei 10 Knoten Wind&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Handsteuerung durch Portland Bill Overfalls&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250807-rassdesein.jpg&quot; alt=&quot;Raz de Sein&quot; title=&quot;Raz de Sein&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Ansteuerung der Raz de Sein&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250807-ship1.jpg&quot; alt=&quot;Schifffahrtsroute 1&quot; title=&quot;Frachtschiff in der Schifffahrtsroute&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Verkehr im Ärmelkanal bei schlechter Sicht&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250807-ship2.jpg&quot; alt=&quot;Schifffahrtsroute 2&quot; title=&quot;Schiffe in Gegenrichtung&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Westgehender Verkehr einige Stunden später&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250807-dolfin.gif&quot; alt=&quot;Begleitung unterwegs&quot; title=&quot;Delfine&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Besucher mitten im Kanal&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250808-dawn.jpg&quot; alt=&quot;Portland im Morgengrauen&quot; title=&quot;Portland Hafen im Abenddaemmerung&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Portland Harbour in der Abenddaemmerung&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Thu, 07 Aug 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Cedeira 🇪🇸 nach Audierne 🇫🇷</title>
        <description>&lt;p&gt;Die Biscaya. Jeder Segler kennt die Geschichten - gewaltige Stürme, riesige Wellen, der Friedhof unzähliger Schiffe. Nachdem ich entlang der portugiesischen Küste Respekt vor dem Atlantik gelernt hatte und nun die hartnäckigen Nordwinde an der galicischen Küste abgewartet hatte, war ich sowohl aufgeregt als auch besorgt. Die Wettervorhersage zeigte das Azorenhoch, das sich in die Biscaya erstreckte und konstante, aber beherrschbare Nordwinde brachte. Das Wetterfenster war nicht perfekt, aber ich wusste, was mich erwartete. Zeit zu gehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die spanische Küste schafft eine Windverstärkungszone - was vor der Küste 15 Knoten sein mögen, werden küstennah zu 20+ Knoten durch “Kompressions”-Effekte. Hinzu kommen thermische Effekte, die nachmittags ihren Höhepunkt erreichen, und das Timing wird entscheidend. Ich wählte eine Abfahrt um 1 Uhr morgens in der Hoffnung, diese küstennahe Windverstärkung zu durchbrechen, bevor der nachmittägliche Thermalschub einsetzte. Der Plan: schnell auf See kommen, dann den Rest bewältigen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der erste Tag verlief nach Plan. Wind aus 30-50° mit 10-16 Knoten - perfekt, um auf Steuerbord-Bug zu bleiben und nordwestlich die Seemeilen abzuspulen. Erreichte die Hauptschifffahrtsroute am Außenrand der Biscaya am Nachmittag. Diese 20 Meilen breite Autobahn von Spanien zum Ärmelkanal sieht ständigen Frachtverkehr. Das richtige Timing bedeutete bei Tageslicht zu kreuzen - viel einfacher, den halben Dutzend Schiffen auszuweichen, die während meiner Querung auftauchten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Erster Abschnitt geschafft, ich machte es mir bequem, um auf die vorhergesagte Winddrehung nach Nordwest zu warten. Um 22:00 Uhr drehte der Wind auf West und ich wendete sofort - zu eifrig, wie sich herausstellte. Innerhalb von 30 Minuten drehte er auf Nord und blieb dort 14 frustrierende Stunden lang. Nun segelte ich nach Osten - direkt zurück, woher ich gekommen war - und machte minimale Nordung. Wenn diese Bedingungen anhielten, müsste ich 60% weiter segeln, um Frankreich zu erreichen. Nicht die Biscaya-Querung, die ich geplant hatte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Endlich, um 11:00 Uhr am zweiten Tag, drehte der Wind zurück auf Nordwest und ich konnte fast direkt auf Brest anliegen. Ein paar Stunden später bemerkte ich etwas Seltsames auf der Karte: eine Grenzlinie zwischen Spanien und Frankreich, die mitten durch die Biscaya verläuft. Internationale Gewässer werden hier draußen kompliziert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Rest des zweiten Tages war herrlich - Sonnenschein, stetige 16-Knoten-Winde, perfektes Segeln. Bei einer Routineprüfung fand ich 3,5 Liter Süßwasser in der Bilge. Rätselhaft, da sie bei der Abfahrt knochentrocken war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei Einbruch der zweiten Nacht hielt ich mich an meine 15-Minuten-Schlafrotation, aber die Erschöpfung baute sich auf. Um 04:20 Uhr legte eine ordentliche Böe das Boot hart über und riss mich wach. Das Instrument zeigte 22 Knoten und ich krabbelte an Deck, um die Genua zu bergen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der dritte Tag brachte mich um 15:00 Uhr zurück zum Kontinentalschelf, wo die Tiefen von 4.000 Metern auf ein paar hundert stürzen. Der Schelfrand war stark befahren - eine massive Fischereiflotte von 20-30 Meter langen Schleppnetzfischern, die überall ihre Netze zogen. Ihnen auszuweichen, während ich mich auf das vorhergesagte Wetter vorbereitete, erforderte Konzentration.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich hatte heute stärkere Bedingungen erwartet und wurde nicht enttäuscht. Um 20:30 Uhr trafen wie angekündigt 25 Knoten ein. Ich hatte bereits die Genua gegen das Vorsegel getauscht und das zweite Reff ins Großsegel gelegt, aber die Kombination funktioniert an der Niovi einfach nicht gut. Sie schafft nur 3-4 Knoten, und der Autopilot kämpft trotz ausbalancierter Ruderlage. Ich motorsegelte mit 800 Watt, um dem Autopiloten bei der aufkommenden See zu helfen. Die Temperatur stürzte auf 14°C ab - die kälteste Nacht seit Monaten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich wusste, dass ich Frankreich erreicht hatte, als mein Handy mit Nachrichten klingelte - Zivilisation! Aber die Annäherung war lang, und der Wind drehte gegen mich. Erschöpft von einer Nacht des Stampfens in steile Wellen gab ich die Pläne für Brest auf und steuerte stattdessen Audierne an. Hätte eine Wende sein sollen, aber der Wind wurde verrückt - drehend, böig, abflauend, wiederkehrend. Drei Wenden später ließ ich endlich den Anker fallen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich öffnete meine letzten drei alkoholfreien Biere aus Spanien und stieß auf 380 Seemeilen in etwas über drei Tagen an.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Tag 1: NO 10-16 Knoten; Tag 2: N dann NW 16 Knoten; Tag 3: NW 25+ Knoten&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Seegang: &amp;lt;1,5m, dann steil und aggressiv in der letzten Nacht&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Bewölkt/regnerisch zu Beginn und Ende, schöner klarer Mittelteil&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abfahrt: Cedeira&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Audierne&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 380 Seemeilen (704 km)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 3 Tage und 8 Stunden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;notizen&quot;&gt;Notizen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Mysteriöses Bilgenwasser: 3,5L Süßwasser, Quelle unbekannt&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Vorsegel-Konfiguration funktioniert (gerade so) bei schwerem Wetter&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Entdeckte Ausrüstungsprobleme:
    &lt;ul&gt;
      &lt;li&gt;Hintere Unterwanten lecken bei Regen&lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;Kühlschrankregale rutschen auf Steuerbord-Bug&lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;Herdkardanaufhängung klemmt auf Steuerbord-Bug&lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;Cockpit-Kastenverschluss versagt auf Backbord-Bug&lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;AIS CPA-Alarm setzt sich alle 30 Sekunden zurück (es macht mich wahnsinnig!)&lt;/li&gt;
    &lt;/ul&gt;
  &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Niovis Am-Wind-Fähigkeit unter schwierigen Bedingungen bestätigt&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Keine größeren Ausrüstungsausfälle trotz rauer Bedingungen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;photos&quot;&gt;Photos&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250801-company.gif&quot; alt=&quot;Delphine als Gesellschaft&quot; title=&quot;Delfinschule&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Unterhaltung mitten in der Biscaya&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250801-upwind.gif&quot; alt=&quot;hart am Wind&quot; title=&quot;Niovi hart am Wind&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Kreuzen durch die Bucht&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250801_fishing_fleet.jpg&quot; alt=&quot;Fischereiflotte am Kontinentalschelf&quot; title=&quot;Schleppnetzflotte arbeitet am Rand des Kontinentalshelfs&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Der Kontinentalschelf - erstklassige Fischgründe&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250801-conditions.png&quot; alt=&quot;Starke Winde in der letzten Nacht&quot; title=&quot;Windindstrument zeigt 25+ Knoten während der Annäherung in der letzten Nacht&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Bedingungen der letzten Nacht - 25 Knoten anhaltend&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250801-sunset.jpg&quot; alt=&quot;Sonnenuntergang des letzten Tages&quot; title=&quot;Sonnenuntergang am letzten Abend bei der Annäherung an die französische Küste&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Letzter Sonnenuntergang der Passage&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Thu, 31 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250731/</link>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>A Coruña nach Cedeira 🇪🇸</title>
        <description>&lt;p&gt;Ich fühlte mich bereit für die Biskaya-Überquerung. Doch zunächst musste ich ordentlich Seeraum gewinnen. Der Wetterbericht versprach mäßige Nordwestwinde – ideal für meinen Kurs nach Nordost.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Tag entpuppte sich als zermürbendes Katz-und-Maus-Spiel mit Rasmus. Fünfmal frischte der Wind auf über 6 Knoten auf, und jedes Mal machte ich voller Tatendrang klar Schiff zum Segeln. Doch kaum waren 20 Minuten vergangen, schlief der Wind wieder ein und ließ mich mit killenden Segeln und ohne Fahrt durchs Wasser treiben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach acht Stunden dieser Stop-and-Go-Tortur – größtenteils unter Maschine mit kurzen, vergeblichen Segeleinlagen – hing ich immer noch in Küstennähe fest. Zeit für einen neuen Plan. Ich lief in die Ría de Cedeira ein, um dort vor Anker zu gehen und die Lage neu zu bewerten.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Flau und böig aus NW, selten über 6 Knoten&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Seegang: Dünung bis 1 Meter&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Klar und sonnig&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abfahrt: Mera (A Coruña)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Cedeira&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 28 Seemeilen (52 km)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 8 Stunden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;anmerkungen&quot;&gt;Anmerkungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Alle Systeme arbeiten einwandfrei, nur das Log streikt – vermutlich ist das Flügelrad bewachsen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Beeindruckende Steilküste an der Einfahrt zur Ría de Cedeira&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250727-serra-capelada.jpg&quot; alt=&quot;Zerklüftete Küste entlang der Serra de Capelada&quot; title=&quot;Klippen der Serra da Capelada&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Serra da Capelada&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250727-entrance.gif&quot; alt=&quot;Einfahrt nach Cedeira&quot; title=&quot;Annäherung an die Einfahrt zur Ría de Cedeira neben hohen Klippen&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Einfahrt nach Cedeira - spektakuläre Klippen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

</description>
        <pubDate>Sun, 27 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250727/</link>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Muros nach A Coruña 🇪🇸</title>
        <description>&lt;p&gt;Ich muss es zugeben - dieser Abschnitt hat mich nervös gemacht. Die Küste von Muros nordwärts um Kap Finisterre herum hat sich ihren düsteren Namen “Costa da Morte” (Todesküste) über Jahrhunderte von Schiffswracks verdient. Schwere Stürme, meterhohe Brecher, häufiger Nebel und viele Unterwasserfelsen - das Kap bietet wenig sichere Häfen, wenn etwas schiefgeht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich suchte mir einen ruhig aussehenden Tag mit milden Südwestwinden für den Nachmittag aus. Begann auch gut - konnte sogar eine Stunde segeln, bevor ich mich Finisterre näherte. Dann legte sich der Wind und Nebel zog auf. Ich hielt respektvollen Abstand zum Kap und motorte weit draußen vorbei. Trotz aller Schauergeschichten fand ich keine ungewöhnliche Dünung, Strömungen oder andere Gefahren - nur dichten Nebel und unheimliche Stille.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Nachmittag brachte die versprochene Brise, aber nur 8 Knoten von achtern. Bei der nordwestlichen Dünung rollte das Boot, die Segel schlugen und knallten. Ich versuchte die Genua auszubaumen, bekam sie aber nicht richtig gesetzt. Um 21:30 Uhr, erschöpft vom Kampf mit dem unbrauchbaren Wind, lief ich für die Nacht nach Corme ein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tag zwei brachte ordentliche Bedingungen - Nordwind mit 16 Knoten. Großartig zum Segeln, aber weniger großartig, wenn man an einer Leeküste steht und die Costa da Morte darauf wartet, jeden Fehler zu bestrafen. Wind und Dünung drückten mich zu den Felsen, und ich dachte oefter darueber nach, was alles versagen könnte - Ruder, Rigg, Motor. Nicht der richtige Zeitpunkt für Ausrüstungsprobleme.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach dem die Sisargas-Inseln am Wind passiert waren konnte ich etwas die Schoten fieren und Kurs auf A Coruña nehmen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Tag 1: Flaute bis 8 Knoten SW; Tag 2: 16 Knoten N&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;See: Bis zu 1,5m Dünung aus NW&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Tag 1: bewölkt, neblig und nieselnd; Tag 2: bewölkt aber gute Sicht&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abfahrt: Muros&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Nachtankerplatz: Corme&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Mera (bei A Coruña)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 90 Seemeilen (167 km)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 22 Stunden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Umrundung von Kap Finisterre im Nebel&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Intensives Segeln an der Leeküste entlang der Costa da Morte&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250722-tourinan.jpg&quot; alt=&quot;lighthouse&quot; title=&quot;Touríñan Leuchtturm&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Touríñan Leuchtturm&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250722-poled.png&quot; alt=&quot;poled&quot; title=&quot;Genua ausgebäumt für Vorwindkurs bei leichten Bedingungen&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Versuch die Genua auszubaumen - mit mäßigem Erfolg in der Dünung&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250723_bird.gif&quot; alt=&quot;bird&quot; title=&quot;Seevogel hält mit Niovi entlang der Küste Schritt&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Begleitung entlang der Costa da Morte&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250723-acoruna.jpg&quot; alt=&quot;arrival&quot; title=&quot;A Coruñas Skyline nach der Küstenumrundung sichtbar&quot; /&gt;
&lt;em&gt;A Coruña Skyline&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Ribeira nach Muros 🇪🇸</title>
        <description>&lt;p&gt;Wieder allein an Bord der Niovi hieß es weiter nordwärts. Ich hatte tagelang auf andere Winde als die hartnäckigen Nordwinde gewartet, und endlich schien sich das Blatt zu wenden. Der Morgen begann allerdings mit einer unerwarteten Überraschung - ein MOB-Alarm (Mann über Bord) von einem anderen Fahrzeug um Punkt 08:59 Uhr. Die Position 99N 999E zur vollen Stunde verriet sofort, dass es sich um eine Testaussendung handelte. Erwartungsgemäß kam die Entwarnung um 09:03 Uhr. Gut zu wissen, dass das System funktioniert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Rest des Törns entpuppte sich als frustrierende Flautenschieberei. Der Wetterbericht hatte vollmundig Westwind für den Nachmittag angekündigt - Fehlanzeige. Acht Stunden Motorfahrt - nicht gerade die Art von Segeln, die ich mir vorgestellt hatte. Immerhin bot dies die Gelegenheit für einige Berechnungen zum Stromverbrauch (siehe Notizen). Am Abend lief ich in Muros ein und ging auf 8 Metern Wassertiefe vor Anker.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Flaute - den ganzen Tag&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Seegang: Leichte Dünung, ~1,2m außerhalb der Ría&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Aufgelockert bewölkt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Auslaufen: Ribeira&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Einlaufen: Muros&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 23 Seemeilen (43 km)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Törnlänge: 8 Stunden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;notizen&quot;&gt;Notizen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Heute einen Stromverbrauchstest durchgeführt: Durchgehend unter Maschine bei etwa 900 Watt (800 U/min), was bei Flaute und leichter Dünung von etwa 1 Meter eine Fahrt von 2,5-3 Knoten durchs Wasser ergibt. Die Solarpaneele lieferten etwa 300 Watt, trotzdem sank der Batteriestand über 8 Stunden von 85% auf 56%. Überschlagsmäßig ergibt das eine Reichweite von etwa 70 Seemeilen (130 km) bei Sonen, optimalen Bedingungen und geringer Fahrt.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;besonderheiten&quot;&gt;Besonderheiten&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Ersten MOB-Alarm über Funk empfangen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250718-departure.gif&quot; alt=&quot;Abfahrt von Ribeira&quot; title=&quot;Zeitraffer von Niovi beim Verlassen des Ankerplatzes in Ribeira bei ruhigen Bedingungen&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Auslaufen aus Ribeira unter Maschine in der morgendlichen Flaute&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250718-approaching-muros.jpg&quot; alt=&quot;Annäherung an Muros&quot; title=&quot;Abendliche Annäherung an Muros mit der Stadt über ruhigem Wasser sichtbar&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Ansteuerung von Muros&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250718/</link>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>A Pobra do Caramiñal nach Ribeira 🇪🇸</title>
        <description>&lt;p&gt;Egal wohin wir in den letzten Tagen unterwegs waren - immer hatten wir den Wind von vorn. Auch für diesen Törn war nichts anderes vorhergesagt. Also standen wir früh auf, noch vor dem Wind, und tuckerten gemächlich die Ría de Arousa hinunter zur Illa de Sálvora. Eine Weile begleiteten uns verspielte Delfine, und als der Wind dann doch aufkam, übten Kosta und ich Wenden, bevor wir vor unserem Nachtliegeplatz den Anker fallen ließen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Insel begrüßte uns mit einem kühlen Empfang - Regen und Nebel. Perfekt, um unter Deck zu verschwinden und in Ruhe zu kochen. Am Nachmittag klarte es auf, also setzten wir mit dem Dingi über und wanderten zum Leuchtturm. Zwischen brütenden Möwenkolonien und über rostgelbe Granitfelsen führte uns der Weg, wobei Albina uns eine fesselnde Einführung in die Welt der Flechten gab. Diese uralten Überlebenskünstler pflanzen sich auf alle erdenklichen Arten fort, überleben im Weltraum und lassen sich von der salzigen Atlantikgischt nicht im Geringsten beeindrucken. Auch Kaninchen bevölkern die Insel - die zeigten sich allerdings deutlich scheuer als die Flechten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf der Insel stießen wir auf ein verlassenes, aber erstaunlich gut erhaltenes Dorf - vielleicht eine Art Freilichtmuseum? Am Wegesrand ueberzeugte uns ein Brunnen zum Probieren des Inselwassers. Im Dorf wurden wir von Parkwächtern empfangen, die uns höflich mitteilten, dass für den Besuch eine Sondergenehmigung nötig sei - die wir natürlich nicht hatten. Also drehten wir um und schlossen den Tag mit einem eiskalten Bad vom Boot aus ab.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am nächsten Morgen hatten wir endlich perfekte Segelbedingungen - für genau eine Stunde. Wir setzten alle Segel Richtung Ribeira, doch dann schlief der Wind wieder ein. Segel runter, Motor an, und weiter ging’s unter Maschine. Vor dem Stadtstrand warfen wir Anker. Das Städtchen entpuppte sich als echter Geheimtipp: herrlicher Küstenweg nach Südwesten, trendige Cafés und - das Wichtigste - ein Waschsalon, den wir gut nutzten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei unseren Streifzügen entdeckten wir die “Laxe das Rodas”, Petroglyphen aus der Kupfer- oder Bronzezeit. Die Felsritzungen zeigen merkwürdige sechsbeinige Tiere - wollten die Künstler von damals vielleicht besonders schnelle Tiere darstellen?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In Ribeira hieß es Abschied nehmen von Kosta und Albina. Es war eine schöne Zeit! Mit ihnen hatte ich die Freuden am entspannten Küstensegeln wiederentdeckt - kurze Etappen von Bucht zu Bucht, überall genug Zeit zum Erkunden.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Erst windstill, dann leichter Südwest&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;See: Flach, leichte Dünung bei Annäherung an Illa de Sálvora&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Regnerisch und neblig nach dem Ankern vor Sálvora, später schön&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abfahrt: A Pobra do Caramiñal&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Übernachtung: Illa de Sálvora&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Ribeira&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 17 Seemeilen (31 km)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 7 Stunden Fahrt + Übernachtung vor Sálvora&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;notizen&quot;&gt;Notizen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Starke Nordwinde verhinderten das Erreichen der nächsten Ría im Norden&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Marina in Ribeira war voll, ankerten stattdessen vor dem Strand&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Vielfältige Tierwelt auf Illa de Sálvora&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Küstenwanderung entlang Ribeiras Stränden&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Bronzezeitliche Felszeichnungen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;crew&quot;&gt;Crew&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Kosta und Albina&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250713-atlantic.jpg&quot; alt=&quot;Unobstructed view West&quot; title=&quot;Blick nach Westen von Illa de Sálvora über den Atlantik&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Freier Blick auf den Atlantik - nächster Halt: Amerika&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250713-inside.jpg&quot; alt=&quot;Kitchen work&quot; title=&quot;Gemütliche Pantry-Szene an einem regnerischen Nachmittag vor Anker&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Das Beste aus dem Regen machen - perfektes Kochwetter&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250714-ribeira.jpg&quot; alt=&quot;Selfie in Ribeira&quot; title=&quot;Drei Segler posieren mit dem Ortsschild von Ribeira&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Das Abschiedsfoto der Crew - Kosta und Albinas letzter Tag an Bord&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Sun, 13 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250713/</link>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Vilagarcía 🇪🇸 nach Caramiñal 🇪🇸</title>
        <description>&lt;p&gt;Am Vortag waren Albina und Kosta mit dem Zug angereist, und ich freute mich schon darauf, gemeinsam mit ihnen die Ría zu erkunden. Unser erstes Ziel war die nahegelegene Illa de Cortegada, wo wir fuer die Nacht ankerten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei der Inselerkundung am nächsten Morgen lernten wir viel über die Geschichte dieses besonderen Ortes, bevor wir Kurs auf A Pobra do Caramiñal nahmen. Natürlich standen wir wieder hart am Wind, und selbstverständlich waren vom vorigen Segeltörn noch einige Reffleinen verkehrt geschoren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Während Kosta und ich die Rigg-Einstellungen korrigierten und durch das enge Fahrwasser lavierten, hielt Albina unter Deck alles fest. Am Zielhafen wurden wir mit traditioneller Livemusik und Tänzen belohnt.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;segelbedingungen&quot;&gt;Segelbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Bis 14 Knoten aus SW (240°)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Seegang: Spiegelglatt in geschützten Gewässern&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Bewölkt bei angenehmen Temperaturen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Ableger: Playa Vilagarcía&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Zwischenstopp: Illa de Cortegada (Nationalpark-Insel) über Nacht vor Anker&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Zielhafen: A Pobra do Caramiñal&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 9 Seemeilen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Reine Segelzeit: 3,5 Stunden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Illa de Cortegada&lt;/strong&gt;: Geschützte Nationalpark-Insel mit interestanter Vergangenheit&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Segelgemeinschaft&lt;/strong&gt;: Herrlich, Crew an Bord zu haben&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Landgang-Erlebnis&lt;/strong&gt;: Authentisches galizisches Dorfleben hautnah&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250710-dinghy-ride.gif&quot; alt=&quot;Dinghy-Fahrt&quot; title=&quot;Dinghy-Fahrt zur Illa de Cortegada&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Mit dem Beiboot nach Sonnenuntergang unterwegs&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250710-dance.gif&quot; alt=&quot;Traditionelle Tanzaufführung&quot; title=&quot;Traditionelle Tanzaufführung in Caramiñal&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Traditionelle Musik und Tanzaufführungen aus verschiedenen Regionen Spaniens&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250710/</link>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Islas de Arousa 🇪🇸 nach Vilagarcia de Arausa  🇪🇸 </title>
        <description>&lt;p&gt;Sechs Wochen Werft für die Saildrive-Reparatur. Seit Tagen blies es kalt aus Nord, aber abends sollten Besucher in Villagarcia ankommen und ich musste los.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Track erzählt die Geschichte. Bin mit der Genua allein raus in die Fahrrinne und habe dann eine halbe Stunde gegen Strom und Wind gekreuzt, hin und her auf der Stelle. Als ich das Groß setzen wollte um höher am Wind zu segeln, stellte ich fest: alle Reffleinen hingen lose—hatte sie beim Nähen der Persenning geloest und vergessen wieder fest zu machen. Bei böigem 15-Knoten-Wind ging ich vor Cabo de Cruz auf Anker. Lieber erst die Takelage in Ordnung bringen als gegen Wetter und Ausrüstung gleichzeitig zu kämpfen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mittags kam der Umschwung und dicker Nebel wälzte sich vom Südwesten herein. Den Schlag nach Villagarcia konnte ich mit achterlichem Wind segeln, aber die Sicht war praktisch null. Stand die ganze Zeit vorn auf dem Bug, alle zwei Minuten Signalhorn (Pfeife) und lauschte nach Motorengeräuschen. Das Ankermanöver klappte wenigstens—war das Einfachste am ganzen Tag.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Böig NO, später W bis 15 Knoten&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;See: Ruhig&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Klar, dann dichter Nebel mit Nieselregen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abfahrt: Illa de Arousa&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Villagarcia de Arousa&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 11 Seemeilen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 3 Stunden, mit Unterbrechung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;notizen&quot;&gt;Notizen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Nach längerer Werftzeit immer das laufende Gut kontrollieren&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Nebelfahrt: Schallsignal, AIS an, Radarreflektor gesetzt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Erste richtige Nebelfahrt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250709-mobile-again.jpg&quot; alt=&quot;Segelbereit&quot; title=&quot;Segelbereit&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Segelbereit nach sechs Wochen an Land&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250709-sudden-fog.jpg&quot; alt=&quot;Nebelbank&quot; title=&quot;Nebelbank&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Nebel rollt vom Südwesten herein&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Automatisch generierte Track-ID: 20250709 | GPS-Track: 20250709.geojson&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250709/</link>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Ribeira 🇪🇸 nach Illa de Arousa 🇪🇸</title>
        <description>&lt;p&gt;Ich brach vor der Morgendämmerung auf und plante, gute Winde Richtung Finisterre zu erwischen. Jedoch offenbarte beim Auslaufen aus der Ría eine Kontrolle der Bilge wieder Getriebeöl - diesmal mit einer milchigen Konsistenz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich hatte zuvor angenommen, dass der Saildrive nur unter übermäßiger Krängung Öl verliert, aber das milchige Aussehen deutete auf Wassereintritt hin - ein klares Anzeichen fuer Dichtungsschaden. Nach dem Ankern in einer geschützten Bucht recherchierte ich nahegelegene Werften und fand Porto O Xufre auf Illa de Arousa.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Törn zur Werft war angenehm mit günstigen Achterwinden, obwohl das kaputte Saildrive jetzt die Freude trübte.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Mäßige Nordwestwinde&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Seegang: Spürbare Dünung außerhalb der Rías, ruhiger innerhalb&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Klare Bedingungen für die Passage&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abgang: Enseada de Ribeira&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Porto O Xufre, Illa de Arousa&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 24 Seemeilen (etwa 44 Kilometer)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 8 Stunden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigationsnotizen&quot;&gt;Navigationsnotizen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Die Passage zwischen Inseln und Festland erwies sich bei Tageslicht als ziemlich schmal&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Interessant, bei Tag zu sehen, was ich während der Abfahrt vor der Morgendämmerung verpasst hatte&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Super Kommunikation und Freundlichkeit bei der Porto O Xufre Werft&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Transparente Preisgestaltung und hilfsreicher Service - erfrischend anders als frühere Erfahrungen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250514-liftout.jpg&quot; alt=&quot;Auskranen&quot; title=&quot;Auskranen&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Auskranen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Tue, 13 May 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250513/</link>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Balea 🇪🇸 nach Ribeira 🇪🇸</title>
        <description>&lt;p&gt;Ein sportlicher Törn, der bei nahezu windstillen Bedingungen begann. Nach dem Runden des Landvorsprungs frischte der Nordwind schnell auf und bot ausgezeichnete Übung im Wenden und Bootshandling bei auffrischenden Bedingungen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Nord, aufbauend auf 20 Knoten&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Seegang: Schwache Windsee mit unterliegender Dünung&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Bewölkt mit dunklen Wolken&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abgang: Bucht südlich von Balea&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Enseada de Ribeira&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 11 Seemeilen (etwa 20 Kilometer)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 3 Stunden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;technische-anmerkungen&quot;&gt;Technische Anmerkungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Genua-Rollanlage wird zunehmend schwergängig - braucht hoffentlich nur Fett&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Mehr Getriebeöl-Tropfen erscheinen in der Bilge - warum?&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dinghyriemen beim Motoren verloren - Lektion über das Sichern von Ausrüstung gelernt&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Autopilot bewältigt die Wendeübungen gut&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Kleines Segelrennen mit SV Antares - ich wurde knapp letzter&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250510-dinghy-beach.jpg&quot; alt=&quot;Dinghy am Strand&quot; title=&quot;Dinghy am Strand&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Ein aufmerksamer Nachbar befestigte mein Dinghy ordentlich am Stein, danke Ingo!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Sat, 10 May 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250510/</link>
        <guid isPermaLink="true">https://offbearin.gs/de/20250510/</guid>
        
        
        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Illa do Faro (Islas Cíes) 🇪🇸 nach Balea 🇪🇸</title>
        <description>&lt;p&gt;Ein angenehmer Törn nach Norden bei schwachen Winden, vorbei an der markanten Illa de Ons zu einer geschützten Bucht westlich von Porto Pedras Negras. Die Bedingungen sorgten für entspanntes Segeln.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Nordwest, abflauend zur Windstille&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Seegang: Schwache Westdünung&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Sonnig und warm&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abgang: Illa do Faro (Islas Cíes)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Bucht zwischen San Vicente und Balea&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 15 Seemeilen (etwa 28 Kilometer)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 4,5 Stunden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;anmerkungen&quot;&gt;Anmerkungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;jetzt Regelmäßiges Schwimmen in ~17°C Wasser - erfrischend&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Rumpfbewuchs scheint sich in den Rias zu beschleunigen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Galicische Rías bieten ausgezeichnetes geschütztes Segeln&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Traf Mitsegler an Bord von SV Mueggele und SV Antares in dieser Bucht&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
</description>
        <pubDate>Thu, 08 May 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250508/</link>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Enseada da Barra 🇪🇸 nach Illa do Faro (Islas Cíes) 🇪🇸</title>
        <description>&lt;p&gt;Ein kurzer Törn zu den Islas Cíes, nachdem endlich die Erlaubnis zum Besuch und Ankern erhalten wurde. Die Online-Anmeldung dauerte mehrere Tage, aber das Ziel war es wert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Islas Cíes sind ein geschützter Nationalpark, der die Besucherzahlen begrenzt und nur wenige Boote dürfen täglich ankern.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Ruhige Bedingungen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Seegang: Flaches Wasser&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Sonnig und klar&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abgang: Enseada da Barra&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Illa do Faro (Islas Cíes)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 3,6 Seemeilen (etwa 7 Kilometer)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 1 Stunde&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Besuchte Praia de Rodas - angeblich einer der schönsten Strände der Welt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250507-praia-de-rodas.jpg&quot; alt=&quot;Praia de Rodas&quot; title=&quot;Praia de Rodas&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Praia de Rodas - “einer der schönsten Strände der Welt”&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250507-illa-de-san-martino.jpg&quot; alt=&quot;Illa de San Martino&quot; title=&quot;Illa de San Martino&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Illa de San Martiño&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Wed, 07 May 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250507/</link>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Baiona 🇪🇸 nach Enseada da Barra 🇪🇸</title>
        <description>&lt;p&gt;Ein angenehmer Törn in tandem mit Jens, einem deutschen Segler, den ich in der Bucht von Baiona getroffen habe. Er segelt eine klassische Hans Christian, und wir planten, die Cies-Inseln zusammen zu erkunden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Inseln erfordern eine spezielle Erlaubnis. Während wir also auf die Genehmigung warteten, erkundeten wir die Küstendörfer. Jens macht echt gute Fotos und machte einige ausgezeichnete Aufnahmen von Niovi unter Segeln.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Schwache Nordwestwinde&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Seegang: Bemerkenswert flaches Wasser&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Bewölkter Himmel&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abgang: Ría de Baiona&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Enseada da Barra&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 9,5 Seemeilen (etwa 18 Kilometer)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 3 Stunden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;technische-anmerkungen&quot;&gt;Technische Anmerkungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Autopilot-Wind-Modus kämpft mit dem Wenden - dreht entweder zu kurz oder zu weit&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Perfekte Bedingungen zum Testen der Segel-Trimmung und Autopilot-Einstellungen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Perfekte Segelbedingungen - flaches Wasser und stetige Brise erinnerten mich an das Segeln auf dem Wannsee&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Schöne Fotos von Niovi unter Segeln&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Langsame Erkundung galicischer Küstengewässer&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250504-niovi1.jpg&quot; alt=&quot;Niovi Segeln 1&quot; title=&quot;Niovi Segeln 1&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Niovi unter Segeln - Foto von Jens&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250504-niovi2.jpg&quot; alt=&quot;Niovi Segeln 2&quot; title=&quot;Niovi Segeln 2&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Perfekte Segelbedingungen in galicischen Gewässern - Foto von Jens&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250504-niovi3.jpg&quot; alt=&quot;Niovi Segeln 3&quot; title=&quot;Niovi Segeln 3&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Die Wolken! - Foto von Jens&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Sun, 04 May 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250504/</link>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Peniche 🇵🇹 nach Baiona 🇪🇸</title>
        <description>&lt;p&gt;Ich setzte einen Kurs weit draußen vor der Kueste an, in der Hoffnung, die Fischerbojen zu vermeiden, die auf vorherigen Küstenpassagen den Schlaf unmöglich gemacht hatten. Gut verproviantiert und in besserer Stimmung genoss ich abwechslungsreiche Segelbedingungen mit schwachen bis mäßigen Winden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Einlaufen in die spanischen Rías von See her war beeindruckend - diese Fluesse schaffen eine einzigartige Küstenlinie, die sich deutlich von Portugals exponierter Atlantikküste unterscheidet.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Wechselnd - schwach bis mäßig aus verschiedenen Richtungen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Seegang: Schwache Westdünung&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Heiß und sonnig&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abgang: Peniche, Portugal&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Baiona, Spanien (Galicien)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 190 Seemeilen (etwa 352 Kilometer)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 2 Tage, 2 Stunden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;technische-anmerkungen&quot;&gt;Technische Anmerkungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Plötzliche Insekteninvasion - allerlei fliegende Insekten im und auf dem Boot&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Erfolgreich asymmetrischen Spinnaker mit Halsleine, für bessere Kontrolle beim Bergen, verwendet&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Generator produziert schwarzen Rauch und weigert sich zu starten - wahrscheinlich die Zündkerze&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wal-Sichtung während der Offshore-Passage&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wassertemperatur draussen 2°C wärmer als an der Küste - Golfstrom-Einfluss?&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Erster Blick auf die spanischen Rías von See her&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250429-whale.gif&quot; alt=&quot;Unbekannter Wal&quot; title=&quot;Unbekannter Wal&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Ein Wal taucht in der Nähe auf&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250429-spanish-rias.jpg&quot; alt=&quot;Erster Blick auf spanische Rías&quot; title=&quot;Erster Blick auf spanische Rías&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Erster Blick auf die spanischen Rías - ein echter Wandel von Portugals Küstenlinie&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Tue, 29 Apr 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250429/</link>
        <guid isPermaLink="true">https://offbearin.gs/de/20250429/</guid>
        
        
        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
      <item>
        <title>Cascais 🇵🇹 nach Peniche 🇵🇹</title>
        <description>&lt;p&gt;Nach zehn Tagen Warten in Cascais bekam die Buchtkoller und musste weg. Die Vorhersage zeigte schwache Nordwestwinde - das Boot segelt doch gut hoch am Wind? Ich war begierig, den neuen Wind-Modus des Autopiloten zu testen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Realität kam schnell. Die Dünung vom vorangegangenen Wettersystem war noch da und schuf unangenehmme Bedingungen. Mehrere Beihnahekatastrophen entstanden, z.B als Schoten an Winschen klemmten. Auch pumpte der Mast mehr im Seegang als mir lieb war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Müdigkeit überzeugte mich, den ersten geplanten Exit zu nehmen - Peniche. Ich ankerte außerhalb des Wellenbrechers, was eine weitere schaukelnde Nacht bedeutete. Die nächsten Tage verbrachte ich im Industriehafen und wartete auf ruhigere Bedingungen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wetterbedingungen&quot;&gt;Wetterbedingungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wind: Nordwest, aufbauend auf 20 Knoten&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Seegang: 1 bis 1,5 Meter Wellen mit übrig gebliebener Dünung&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wetter: Klar und sonnig, aber unruhige Bedingungen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Abgang: Bucht von Cascais&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Ankunft: Peniche&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Distanz: 59 Seemeilen (etwa 109 Kilometer)&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Dauer: 16 Stunden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;technische-anmerkungen&quot;&gt;Technische Anmerkungen&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Wellen schlugen mit genügend Kraft gegen den Anker, um die Rolle und den Bugbeschlag zu verbiegen, was Sorgen ums Vorstag aufkommen ließ. Das war bereits vor Ibiza und vor Sardinien passiert&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Mast pumpte merklich in der Dünung - Setzen der laufende Backstage würden helfen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Lernte den Wert des Wartens auf ordentliche Wetterfenster&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;höhepunkte&quot;&gt;Höhepunkte&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Erste ausgedehnte Verwendung des Autopilot-Wind-Modus unter herausfordernden Bedingungen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Passierte Cabo da Roca - den westlichsten Punkt des europäischen Festlands&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Begegnete Delfinen unterwegs&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;fotos&quot;&gt;Fotos&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250421-cabo-da-roca.jpg&quot; alt=&quot;Cabo da Roca&quot; title=&quot;Cabo da Roca&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Cabo da Roca - der westlichste Punkt des europäischen Festlands&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/assets/image/20250422-dolphins.gif&quot; alt=&quot;Delfinschule&quot; title=&quot;Delfinschule&quot; /&gt;
&lt;em&gt;Eine froehliche Delfingruppe&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Tue, 22 Apr 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
        <link>https://offbearin.gs/de/20250422/</link>
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        <category>Segellogbuch</category>
        
        
        
        <category>GPS-Track</category>
        
      </item>
    
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